Les Routes D'Avalon

Der mystische Ort Avalon ist vor allem aus der Artussage bekannt, die von einem berühmten englischen König handelt. Diese Sage wurde bereits in viele verschiedene Fantasy Märchen verpackt. Dabei fand Avalon wahrscheinlich eine der berühmtesten Benennungen in der Erzählung um König Artus von Sir Thomas Malory von 1470 oder in der Verfilmung "Die Nebel von Avalon". Doch bereits früher gab es die Erwähnung einer insula Avallonis in Geoffrey of Monmouths "Historia Regum Brittaniae" von 1135. Später verfasste Monmouths ein Werk namens "Vita Merlini", in dem er den gleichen Ort Insula Pomorum nannte. Diese Begrifflichkeit bedeutet jedoch ebenso wie der Ursprung des Wortes Avalon, nämlich aballo, Apfel, wodurch sich beide Orte als "Apfelinsel" übersetzen lassen. Mitunter wird auch vermutet, dass die Legende um Avalon aus irischen Erzählungen stammt, in dem es einen Ort namens Emain Ablach gibt, welches die mythologische Bezeichnung für die Isle of Man ist. Auch hier findet eine Übersetzung des Wortes Ablach eine ähnliche Bedeutung wie aballo, und zwar "Äpfel besitzend".

Der mystische Ort Avalon

Wie bei nahezu allen Heldensagen haben sich Wissenschaftler in den vergangenen Jahren darum bemüht, einen gewissen Wahrheitsgehalt der Inhalte zu ermitteln. Somit wurde auch die Existenz des Ortes Avalon untersucht.... sur les routes d'avalon..., légendes arthuriennes In den Geschichten sind Beschreibungen zu lesen, die Avalon als einen geheimnisvollen umnebelten Ort in Britannien definieren, dem nur wenigen der Zugang gewährt ist. Wer nicht in der Lage ist, den Nebel zu durchdringen, soll die Abtei von Glastonburry erreicht haben. Da im 12. Jahrhundert Grabstädten unterhalb des Klosters gefunden wurden, stützen sich noch heute die Bewohner der Stadt auf die Version, dass Glastonburry das eigentliche Avalon sei. Ob die Gräber allerdings tatsächlich der Artuslegende zuzuordnen sind, ist bis heute nicht eindeutig bewiesen.

sur les routes d'avalon

Auch in der Nordsee soll es ein keltisches Heiligtum namens Avalon geben, welches durch einen roten und einen weißen Felsen erkennbar ist. Besonders für Seefahrer aus Angeln und Sachsen, so heißt es, soll dieser Ort ein Zwischenstopp auf Reisen gewesen sein. Mit den Jahren kam es jedoch dazu, dass Erzählungen um dieses Avalon nicht mehr weitergetragen wurden und es somit möglicherweise zur mystischen Auslegung des Ortes Avalon kam sowie die eindeutige geographische Position nicht mehr zu ermitteln ist - sur les routes d'avalon !