Fantasy Märchen werden als Märchen für Erwachsene gehandelt. Während die Märchen, wie man sie von den Gebrüdern Grimm kennt, in unserer Welt spielen, wechselt man bei den Fantasy Märchen auch gerne mal die Welt. Man öffnet eine Tür geht hindurch und macht einen Schritt in eine neue Dimension, in der sich Tiere finden, die es eigentlich gar nicht gibt, Zauberer die Herrschaft haben und Magie etwas ganz normales ist.
Magische Welten und Kreaturen
Es gibt allerlei neue Rassen, wie Orks, Zwerge, Elben und ähnliches. Meist gibt es in dieser Art von Märchen Könige oder Königinnen, in der Führungshierarchie orientiert man sich meist an vergangenen Zeiten, peppt dies allerdings mit modernen, teils futuristischen Details auf. Dabei wird aber immer darauf geachtet, das typische an einem Märchen nicht ausser Acht zu lassen, Gut und Böse sind klar getrennt und die Guten gewinnen dabei immer. Aktuelle Fantasy-Märchen sind “4400″, “20.000 Meilen unter dem Meer” oder auch “Adele und das Geheimnis des Pharaos“. Schon an dieser kleinen Auswahl lässt sich gut erkennen, dass die Fantasy-Märchen kaum noch etwas mit den typischen Märchen gemein haben.
Teil des magischen Universums werden
Fantasy-Märchen gibt es bereits seit längerer Zeit, erfreuen sich aber erst seit kurzem stärkerer Beliebtheit. Da sich diese Märchen besonders gut auch als Computer- oder Spielekonsolenspiele umsetzen lassen. Hier wäre World of Warcraft das Paradebeispiel schlecht hin. Für kleine Kinder sind diese Märchen nicht geeignet, ab dem Teenager-Alter werden diese Märchen bevorzugt, Mädchen flüchten sich hier gerne in die Rolle der sexy Elfe, während Jungs gerne auf Krieger wie Orks mit aussergewöhnlichen Kräften zurückgreifen. Die Grenzen zwischen reinem Fantasy und Fantasy-Märchen lassen sich oftmals nur noch schwer erkennen.