Mittelalterliche Rundkirchen, idyllische Fischerdörfer und die Schlossruine Hammershus machen die dänische Ostseeinsel Bornholm so unverwechselbar. Mit ihren 40 Kilometern Länge von Nord nach Süd und 30 Kilometern Länge von Ost nach West ist sie zwar relativ klein, bietet aber dennoch viel Abwechslung und Erholung für ihre Urlauber.
Einer Legende nach hatte Gott, nachdem er Skandinavien erschaffen hatte, noch viele schöne Dinge übrig, also nahm er diese, warf sie in die Ostsee und so entstand die Insel Bornholm. Und tatsächlich ist es die landschaftliche Vielfalt, die die Insel auszeichnet: Im Süden findet man Strände und Dünen, die denen der Nordsee ähneln, im Norden erinnern Felsenküsten aus Granitstein an Norwegen und Schweden. An den schönen Sandstränden wähnt man sich im Mittelmeer und im Landesinneren kann man durch Wälder und Heiden wandern. Seinen Sonderstatus hat Bornholm auch durch die Tatsache bekommen, dass es hier ganzjährig die meisten Sonnenstunden im dänischen Königreich gibt. Dieses besonders intensive Bornholmer Licht wird durch die in warmen Rot- und Gelbtönen gemalten Häuser der Bewohner geschickt in Szene gesetzt. Auch für viele Künstler in der Vergangenheit und in der Gegenwart ist dieses besondere Licht unabkömmlich. In Bornholm finden sich deshalb noch heute viele Ateliers von Glasbläsern und Malern. Einige der schönsten Orte auf Bornholm sind Hasle, Allinge, Sandvig, Svaneke und Gudhjem.
An den Südstränden der Insel können sich Urlauber in die Fluten der Ostsee stürzen oder am schneeweißen Strand entspannen, für Wanderer sind die märchenhaften Wälder einen Ausflug wert. Da Bornholm auch viele Felsen beheimatet, kommen sogar Kletterer auf ihre Kosten. Auf über 245 Kilometern Radweg können sich Jogger und Radfahrer austoben, aber auch gemütliche Waldwege und alte Bahntrassen können zum Erkunden der Insel genutzt werden. Leckerer Räucherhering, Edel-Lakritz und ganz besondere Süßigkeiten schmecken sicher allen Bornholmer Urlaubern. Den Wissenshunger können die Urlauber hingegen im Bornholmer Kunstmuseum ausgiebig stillen.